Ab zum Glatzenschneider
Es ist mal wieder soweit, ein Friseurtermin ist vereinbart. Dienstag 1. September. Ein Tag der kompletten Veränderung ist angesagt. Frauen und ihre Haare, oft ein leidiges Thema, vor allem wenn man so feine (zum Glück aber noch viele davon) Haare hat wie ich. Da in meinem Leben zurzeit viel Los ist und eine Art “Umbruchstimmung” herrscht habe ich mich dazu entschlossen dies auch äußerlich zu zeigen. Ich habe keinen Bock mehr, stundenlang vor dem Spiegel meine Haare zu föhnen und tausend Föhnbürsten zu benutzen nur damit etwas “Stand” in meine Haare kommt. Boah.. das geht mir schon so lange auf den Keks. Echt!
Für meinen Gatten sind die Tage vor dem Friseurbesuch eine Quälerei, weil ich mich nie für einen Haarschnitt entscheiden kann und ihm damit schon ziemlich auf die Nerven falle. So war es auch dieses Mal. Daher hat er sich die Zeit genommen mich bei meiner Wahl für eine neue Frisur zu unterstützen. Wir haben zusammen gekugelt äähh.. gegooooglet. g* Ich glaube ich habe etwas passendes für mich gefunden und werde das am Dienstag auch machen lassen. Kurz! Feddisch! Keine Strähnchen diesmal. Mal sehen, wenn es arg schlimm aussehen wird zeige ich kein Bild. Wenn ich die Frisur gut finde, bekommt ihr sie zu sehen. Ich will ja nicht dass jemand einen “Augenschaden” oder schlimmeres erleidet. g*


29. August 2009 um 20:13
Bei mir ist es auch bald wieder soweit. Meine Haare sind ziemlich lang. So etwa bis unterhalb der Schulterblätter. Dick und schwer. Mache ich mir einen Zopf, bekomme ich Kopfweh. Und im Sommer ist es unter der Pracht so furchtbar warm. Meisten im Herbst lasse ich so etwa 20 cm abschneiden. Was ich dann anschließend wieder bereue. Kurzes Haar kommt nicht in Frage, denn für mein Hobby, die Mittelaltermusik muss ich lange Haare haben. Sieht mit einem modischen Kurzhaarschnitt etwas seltsam aus.
Viel Spaß beim Friseur.
29. August 2009 um 21:34
Liebe Margo,
Wenn man davon Kopfschmerzen bekommt ist das natürlich auch nicht so klasse.
ich beneide Dich um Deine langen dicken Haare. Wenn meine Haare dicker wären, würde ich sie Schulter lang tragen und dann echt nur einen Zopf machen. Fertig ist die Laube.
Ich könnte mir eine Frau die sich mit Mittelalterlicher Musik beschäftigt auch nicht mit kurzen Haaren vorstellen. Sähe schon seltsam aus. Für Dein Hobby, wenn Du Deine Musik machst, könntest Du aber auch eine Langhaar Perücke tragen und Du müsstest Dich nicht so quälen im Sommer. Aber ob das wirklich so authentisch rüber käme ist auch noch fraglich…
Mal kurz so am Rande, weil es mich als Geschichtsfreak interessiert.
Wie war das eigentlich im Mittelalter? Wenn eine Frau damals zB. die Ehe gebrochen hat oder etwas gestohlen hatte, wurden ihr dann nicht die Haare abgeschnitten? Wurde sie deshalb an den Pranger gestellt? Oder schmeiße ich da irgendwas durcheinander?
LG
30. August 2009 um 10:02
Na da bin ich mal gespannt was der Glatzenschneider
aus Deiner Frisur macht.
Ich habe so lange ich denken kann schon immer ganz lange Haare. Manchmal habe ich auch schon mit dem Gedanken an eine Kurzhaarfrisur gespielt, hatte aber nie den Mut, denn rückgängig machen kann man es ja nimmer
und wahrscheinlich würde ich mich nicht mehr wieder erkennen.
LG Soni
30. August 2009 um 10:45
@Soni,
Natürlich kann man einen Haarschnitt nicht rückgängig machen. Aber Haare haben die tolle Eigenschaft, dass sie ja auch wieder nachwachsen. Das sind im Monat etwa 1cm.
Ich glaube, eine krasse Veränderung muss erstmal im Kopf stattfinden. Wenn sich alles in einem sträubt, etwas neues auszuprobieren sollte man es auch wirklich lassen.
von einer Langhaar Frisur auf einen ganz kurzen Schnitt, erfordert schon sehr viel Mut. Ich kenne einige Frauen die den Schritt gewagt haben und jetzt die Haare kurz tragen. Einige waren total begeistert, andere tot unglücklich. Es kommt immer darauf an ob einem eine Kurzhaarfrisur auch wirklich steht. Das kann ein guter Friseur einem schon auch sagen. Meine Haare sind ja schon relativ kurz geschnitten, jetzt gehe ich noch einen Schritt weiter und lasse noch ein paar Zentimeter beim Friseur liegen.
Klar, man erkennt sich zuerst nicht wieder. Aber wenn der Haarschnitt der Persönlichkeit entspricht und sie dadurch noch unterstrichen wird, ist das eine tolle Sache.
LG
30. August 2009 um 11:51
Im Mittelalter gab es sicher viele Gebote wegen der Haare der Frauen. Verheiratete Frauen mussten die Haare in der Öffentlichkeit ja auch bedecken. Daher auch der Spruch *unter die Haube kommen*. Mit dem abschneiden der Haare wurden auf jeden Fall die Ehebrecherinnen bei den Germanen bestraft. Im Mittelalter weiß ich es ehrlich gesagt nicht so genau. Das war wahrscheinlich auch regional unterschiedlich. Jedes Fürstentum hatte ja eine eigene Rechtsprechung.
Perücke im Sommer wäre ja noch wärmer als eigenes Haar. Puh. Nee, ich bleib lieber bei meiner eigenen Mähne.
31. August 2009 um 11:41
Nenenen so geht das nicht! Foto morgen her!! Und wehe nicht!
31. August 2009 um 12:05
@Antscha,
oh, nöööö… Ich weiß nicht… naja, mal sehen. Nur wenn es gut aussieht.
…..Foto morgen her!! Und wehe nicht!……
LG
31. August 2009 um 12:17
Wiege dich nch zu sehr in sicherheit
31. August 2009 um 12:40
@Antscha,
Und die Kanarienvögel können prima dazu schimpfen. 
wenn Du nicht lieb bist, schicke ich unser garstiges
Chamäleonweibchen “Lara” an die Tür. Und unseren Frosch “Jupp” noch dazu. Du weißt ja, dass ist der, der auf “Finger beißen” steht. Jawohl..
LG
01. September 2009 um 04:42
Ich würde dir da glatt meinen neuen Friseur empfehlen: Unisex
01. September 2009 um 17:39
@Su-Mu,
Der Mensch ist ein Gewöhnungstier. Ich bleibe beim Friseur auf der Ecke. Da weiß ich genau was ich habe, und die Preise sind auch in Ordnung.
habe ich schon auf Deinem Blog gesehen.
LG