Aller Anfang ist schwer – Makrofotografie

Die Makrofotografie hatte ich mir wirklich leichter vorgestellt. Denjenigen unter Euch die sich schon länger damit beschäftigen, werde ich jetzt ein wissendes Grinsen auf das Gesicht zaubern wenn ich erzähle, welche fiesen Fehler ich bisher in diesem Bereich gemacht habe und wie frustrierend diese Art zu fotografieren für mich ist/war, alle bisherigen Fotos wieder zu löschen weil sie einfach schrecklich geworden sind.
Dabei hätte ich doch nur mal ein paar Ratschläge annehmen müssen. Dann wäre mir auch eine Menge Frust erspart geblieben. Zumindest weiß ich jetzt, dass ich für die Makrofotografie ein Stativ nutzen sollte. Auch auf die Belichtungszeit kommt es an, sowie auf die richtige Blendeneinstellung. Die manuelle Einstellung versteht sich für andere dann von selbst. Ich habe das jedenfalls vollkommen ignoriert. Tja, bis heute.. Automatik ist ja einfach und passt normalerweise immer – irgendwie.. Im Makrobereich ist das alles etwas anders. Ich habe heute in etwa 200 Fotos geschossen. Unterschiedliche Belichtungszeit und unterschiedliche Blendeneinstellung. Beim durchsehen der Fotos war dann von Frust keine Rede mehr, weil ich mein erstes Erfolgserlebnis hatte. Meine Orchidee musste als Motiv herhalten. Ich habe noch so viel zu lernen, dass weiß ich. Trotzdem zeige ich Euch voller Stolz meine ersten selbst geschossenen Makroaufnahmen. Jetzt habe ich auch wieder Lust mich näher mit dieser Art der Fotografie zu beschäftigen. Ab und an brauche ich nämlich auch mal einen Tritt in den Allerwertesten, wenn ich wieder mal zu ungeduldig bin und am liebsten alles hinschmeißen würde.


23. Januar 2010 um 16:34
hast du jetzt “einfach” mit Belichtungszeit und Blendeneinstellung herumgespielt? Musst du dir die Werte irgendwie merken
23. Januar 2010 um 21:11
Die sind sehr gelungen die Fotos. Machst Du nun bei Janas Projekt (Makro-Blumen-Blogparade) mit? Oder hast Du schon? Ich mit meinen, hüstel, möchtegern Makroblümchen, schäme mich ja bereits mitgemacht zu haben, aber so what! *g*
Die Erdbeere mit Wochenendgruß
23. Januar 2010 um 22:58
@Erdbeere,
Ich habe mir abgewöhnt, gegen die Kamera zu knipsen. Mal eben so drauf halten ist eben nicht richtig, habe ich heute gelernt. Ich versuche jetzt die Möglichkeiten die die Kamera hat jetzt vernünftig auszuloten. Das wird sicher ewig dauern. Trotzdem bin ich erstmal mit den Fotos zufrieden. Habe heute etwas über die Makrofotografie gelernt. Stativ nutzen, auf Blende und Belichtungszeit achten.
bei der Makro-Blumen-Blogparade mache ich nicht mit, aber bei Janas Projekt zwölf2010 bin ich dabei. Naja, wie ich oben schon in meinem Artikel geschrieben habe, war ich unheimlich frustriert über meine ersten 200 Makro-Versuche. Es besteht überhaupt kein Grund dafür warum Du Dich schämen müsstest. Versuchst Du es eben einfach weiter.
@Su-Mu,
Die Werte merken bringt wenig. Weil ich je nach Lichteinfall jedesmal die Kamera auch anders einstellen muss. Dabei muss man wohl auch manchmal in Kauf nehmen, dass viele Fotos Schrott sein können.
ja, so könnte man das sagen. Ich habe herum experimentiert. Ich habe auch super Tipps von meinem Mann bekommen. Trotzdem muss ich immer und immer wieder probieren damit ich auch ein Gefühl dafür bekomme welche Einstellung nun richtig ist.
24. Januar 2010 um 08:50
Also ich finde das die Bilder doch gut geworden sind. Ich allerdings würde soviel Zeit nicht aufbringen. Ich bin eher der ungeduldige Typ. Aber ich finde die Bilder deiner Orchidee sehr gut.
24. Januar 2010 um 14:30
Na siehst du, hat sich doch gelohnt durchzuhalten. Hey, die Fotos sind doch schon gut geworden. Ja, ein Stativ ist besonders bei Nahaufnahmen schon von Vorteil.
Liebe Grüße,
Martina
30. Januar 2010 um 21:25
Mit welcher Kamera fotografierst Du? Spiegelreflex?
30. Januar 2010 um 22:11
@Erdbeere,
mit der Canon 50D und einem Sigma 105 mm Makro-objektiv.
LG