Assassini

Ich habe wieder etwas ganz feines in Sachen Hörbuch Tipp anzubieten. Mein Hinweis für heute wäre “Assassini” von Thomas Gifford. Es handelt sich um einen wirklich guten Thriller mit 555 Minuten Laufzeit. Der Sprecher ist der Schauspieler Ulrich Pleitgen, dessen Stimme ich als besonders angenehm empfunden habe.
In Rom liegt Papst Calixtus IV, einst als Salvatore di Mona bekannt, mit einem Hirntumor im Sterben. Ihm bleiben nur noch wenige Wochen um einige wichtige Entscheidungen zu treffen.
Das Calixtus Papst geworden ist hat, wie bei jeder bisherigen Papstwahl, mit der Zahlung von hohen Bestechungsgeldern an eine Handvoll Kardinäle zu tun gehabt. Es stand daher schon vor dem eigentlichen Konklave fest wer der nächste Pontifex werden würde.

Zur gleichen Zeit ist in Malibu Ordensschwester Valentine Driskill in Tränen aufgelöst, denn die Angst die sie übermannt hat zerrt erbarmungslos an ihren Nerven. Daher ist sie nun auf dem Weg nach Princeton um sich ihrem Bruder Ben anzuvertrauen. Sie hofft darauf, dass er eine Lösung für ihre Angelegenheit finden wird. Schwester Valentine ruft Ben an und bittet ihn sich mit ihr in der kleinen Kapelle, die zum Elternhaus gehört, zu treffen. Ihr Bruder hört an ihrer Stimme, dass sie tief besorgt und sehr verängstigt ist. Er fragt was los sei, aber seine Schwester will am Telefon nicht darüber reden.
Als Ben in der kleinen Kapelle ankommt, trifft er Valentine nicht dort an. Er beschließt in der Gaststätte etwas zu essen und trifft dort seinen alten Freund Pieches. Ben erzählt seinem Freund, dass er Valentine nicht in der Kapelle angetroffen hat und erwähnt, dass sie sich sehr besorgt und seltsam am Telefon angehört hatte. Der Freund ist nicht überrascht und berichtet, dass Valentine ziemlich brisante Informationen, den Vatikan betreffend, gesammelt hätte. Sie würde an einem neuen Buch arbeiten und der Titel des Buches ist „Der zweite Weltkrieg und die Kirche“. Augenzwinkernd erwähnt Pieches, dass sich die Kirche zu dieser Zeit nicht gerade mit Ruhm bekleckert hätte.
Am späten Abend macht sich Ben dann auf den Weg zur Kapelle, um seine Schwester zu treffen. Dort angekommen muss er schockiert feststellen, dass seine Schwester tot auf dem Boden liegt. Als er ihr über die Haare streichelt fällt ihm auf, dass sie durch eine Schusswunde am Kopf getötet wurde.
Für Ben ergeben sich später Hinweise, dass der Vatikan die Finger bei Valentines Tod im Spiel hat und begibt sich auf die Spuren seiner Schwester um ihren Mörder zu finden. Ben findet schließlich heraus, dass sich in den geheimen Archiven des Vatikans Dokumente befinden, die auf eine verdeckte Mördertruppe, die Assassini, hinweisen.
Als Ben dann schließlich herausfindet wer die Drahtzieher bei dem Mord an seiner Schwester waren stehen ihm nicht nur die Haare zu Berge. Er ist am Ende bis ins Innere erschüttert.

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