Archiv für die Kategorie ‘Tarelia mein Roman’

Tarelia – Kapitel 17

Der dunkle Vollstrecker in Kobus Martergrube genoss es derweil das von Angst entstellte Gesicht des Spitzels zu sehen. Noch ehe der Kundschfter überhaupt begriffen hatte was mit ihm geschah, hatten die wulstigen und verdreckten Finger des Vollstreckers ihn schon an die große eiserne Vorrichtung an der Wand angeschnallt. Hämisch grinsend hatte der Henker sich nun vor ihm aufgebaut.

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Tarelia – Kapitel 16

Tromberon glotze den Wurm entgeistert an. Er konnte gar nicht glauben was dieses Futter, denn nichts anderes war der Wurm für ihn, ihm gerade offenbart hatte. “Was sind denn das für Zauberkräfte, die angeblich auf mich übergegangen sein sollen?”, fragte Tromberon als er sich wieder gefasst hatte. “Du hast nun die Fähigkeit durch feste Substanzen wie Steine und Felsen zu gehen, als wären sie Butter.”

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Tarelia – Kapitel 15

“Hat Udewin Dir gegenüber schon einmal von “Akbar, aus dem Land Quint” berichtet?“, fragte Egoras. Mava verneinte und fragte Egoras wer dieser Akbar denn sei. “Nun, Akbar ist ein Magier und ein begnadeter Heiler, er war viele Jahre eng mit Udewin befreundet.” “Sie haben sich vor 20 Jahren zerstritten und sind sich seit dem aus dem Weg gegangen.” “Worum ging es denn bei dem Streit?”, fragte Mava neugierig. “Nun ja, worum geht es wohl wenn sich zwei Männer im heiratsfähigen Alter streiten?”

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Tarelia Kapitel 14

Udewins Amulett erwärmte sich immer mehr in Mavas Händen als sie das Anwesen ihrer Eltern verließ. Mit eiligen Schritten lief sie auf die Lichtung zu auf dem sich der alte Baum Egoras befand. Traurig dachte Mava daran, dass sie noch vor kurzer Zeit gemeinsam mit Udewin diesen Weg gegangen war. Mit Hilfe des Baumes und ihrem alten Lehrmeister hatte sie gelernt mit den Tieren der Lüfte zu sprechen. Mavas Lehrmeister wollte ihr noch die Sprache der erdgebundenen und der im Wasser lebenden Tiere lehren.

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Tarelia Kapitel 13

Tromberon tat sich selber Leid. Seine einzige Zauberfeder hatte er an dieses Affenwesen abtreten müssen. Verstohlen schaute die Krähe auf Kriech Pyrels unmännliches Bauchtäschchen in welches Kriech die Feder hatte verschwinden lassen. “Also, wie sieht es aus, wann führst du mich zu Kobus Höhle?” “Im Morgengrauen, du kannst es wohl gar nicht mehr erwarten, dein nutzloses Leben auszuhauchen, was?”

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Tarelia Kapitel 12

“Wirf’ das weg!” Kobus Augen glühten vor Zorn. “Ja, Herr!” Grob riss Gator den Kopf des Kundschafters in den Nacken, dann schleifte er ihn an den Haaren hinter sich her. Der Kundschafter zitterte vor Angst und Schmerz, er wusste was ihn nun erwarten würde. “Halt, warte!” “Ich habe vorher noch etwas mit ihm vor.” Kobus kam die Stufen seines Thrones hinunter und blieb vor dem Verurteilten stehen. “Zange”, befahl der Magier. Eilig kam ein Spelk angerannt, ein Mischwesen aus Stier und Schwein. Er reichte Kobus die gewünschte Zange. Kobus ergriff die linke Hand des Spitzels, setzte die Zange an dessen Daumennagel und riss ihn aus dem Nagelbett.

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