Die Elfen
In meinem Hörbuchregal befinden sich viele schöne Geschichten. Manchmal kann ich mich einfach nicht entscheiden, welches Hörbuch ich Euch als nächstes präsentieren soll. Die Wahl ist heute auf “Die Elfen” von Bernhard Hennen gefallen. Dies ist der erste Teil einer Hörbuchreihe. Es folgen später noch Elfenwinter, Elfenlicht und Elfenritter. Auf diese Teile werde ich dann noch in eigenen Artikeln eingehen.
Heute geht es jedenfalls erstmal um “Die Elfen”. Eine absolut abenteuerliche Geschichte voller Spannung, Zauber, Krieg, Freundschaft, Schicksal und Liebe.
Mandred ist Jarl von Firnstein, und der Anführer eines kleinen Dorfes, in einem Fjord im Norden. Er ist für das Wohlergehen und den Schutz der Dorfbewohner verantwortlich.
Mandred befindet sich mit ein paar Männern seines Dorfes auf der Jagd, auf einer tief verschneiten Lichtung. Nach einiger Zeit finden sie einen übel zugerichteten Kadaver eines Elchbullen, der noch so warm ist. Das Tier kann noch nicht allzu lange dort gelegen haben.
Der Kadaver weist überdies einen aufgeschlagenen Kopf auf, nur das Gehirn wurde gefressen. Kein Tier würde nur das Gehirn fressen, soviel ist den Männern klar. Tief besorgt denkt Mandred an die Worte eines alten Mannes, der sie eindringlich vor einer todbringenden Bestie gewarnt hat. Diese Bestie soll im Fjord ihr Unwesen treiben.
Plötzlich hat Mandred das Gefühl beobachtet zu werden, als auch schon einer seiner Männer in einen Busch gezerrt und in die Kehle gebissen wird. Blutüberströmt bricht der Mann zusammen.
Aus dem Gestrüpp tritt blitzartig ein Wesen hervor, das furchterregend aussieht. Die Gestalt ist zur Hälfte Mann, verfügt aber über einen massigen Eberkopf. Als dieser Manneber auch Mandreds Leben bedroht, hegt er nur einen einzigen Gedanken. Er muss sein Dorf vor der drohenden Gefahr warnen. Er beschließt das Signalfeuer zu entfachen. Würde es ihm gelingen es anzuzünden, wäre seine schwangere Frau Freia und das ganze Dorf zumindest alarmiert.
Erschöpft erreicht Mandred den Hügel auf dem der Holzstapel liegen sollte. Erschrocken und verzweifelt stellt er fest, dass dieser sich nicht mehr an seinem Platz befindet. Als der Manneber Mandred schon fast eingeholt hat, flüchtet sich der Jarl in einen magischen Steinkreis, der seit jeher von den Menschen gemieden wird. Mandreds letzte Gedanken gelten dem Dorf und seiner Frau. Dann verliert er vor Kälte und Anstrengung das Bewusstsein.
Als er erwacht findet er sich in einer fremdartigen Welt namens Albenmark wieder, die von der Elfenkönigin Emerelle regiert wird. Mandreds Körper ist mit den Wurzeln eines magischen Baumes verbunden. Ihm gegenüber sitzt ein Elf der ihm mitteilt, dass der Baum Atta Aikiarto seine Wunden geheilt hätte. Mandred bedankt sich bei dem Baum für seine Hilfe, und verspricht ihm, zur Stelle zu sein, wenn er ihn jemals brauchen würde. Daraufhin schenkt der Baum Mandred eine seiner Eicheln. Ein ganz besonderes Geschenk, wie ihm der Elf eröffnet.
Emerelle verspricht Mandred, dass sie die Elfenjagd einberufen wird, um den Manneber zu töten. Als Gegenleistung fordert sie jedoch Mandreds Kind, welches in Albenmark erzogen werden soll. Schweren Herzens willigt er auf den Handel ein, da es ihm folgerichtiger erscheint den Manneber zu töten. Das wiegt ein einzelnes Leben gegen das Leben aller Dorfbewohner auf.
Mandred wird die Elfenjagd anführen, da er sich in der Menschenwelt besser auskennt als die Albenkinder. Die Elfen Nuramon und Farodin sowie noch ein paar andere Elfen werden ihn begleiten. Nuramon und Farodin verbindet die gemeinsame Liebe zu Noroelle, die sich bald für einen der beiden Elfenmänner entscheiden muss.
Große Gefahren und Schlachten stehen den Recken bei der Elfenjagd bevor. Auch Noroelle widerfährt ein trauriges Schicksal. Sie wird von der Elfenkönigin verstoßen und in die zerbrochene Welt verbannt. Die Jagd nach dem Manneber beginnt. Farodin und Nuramon erfahren bei ihrer Rückkehr von der Verbannung Noroelles und versuchen ihre Liebste zu befreien. Dies stellt sich als äußerst kompliziert und beinahe aussichtslos dar.
Die Abenteuer die die Elfen zusammen bestehen, schweißen den grobschlächtigen, aber mutigen Mandred und die Albenkinder für immer in Freundschaft zusammen. Aber ihr Schicksal und ihre Bestimmung sind noch ungewiss.

