Ein Segen – Die Waschmaschine

Was haben wir es doch heute gut. Ich empfinde die Waschmaschine als absoluten Segen für die Menschheit. Ich erinnere mich noch vage daran, dass meine Oma alles auf der Hand gewaschen hat. Da wurde ein großer Kessel auf einem mit Holz geheizten Ofen gestellt.
Wenn das Wasser dann heiß war, wurde es in einen Waschtrog gekippt indem ein Waschbrett stand. Meine Oma hatte nicht umsonst Gicht in den Händen. Als sie später eine Waschmaschine bekam, kam sie mit dem Ding nicht zurecht obwohl mein Onkel es ihr immer wieder erklärt hat wie die Programme eingestellt werden. Für meine Oma war die Waschmaschine immer ein Buch mit sieben Siegeln geblieben, bis zu ihrem Tod. Ich stelle mir gerade vor, ich müsste die durch “Geocaching” und “Waldspaziergänge” verursachte verdreckte Wäsche meines Mannes mit der Hand waschen. Ich würde glatt streiken. Meine Erkenntnis des Tages heißt außerdem: “Männer machen sich nicht fies vor Dreck.” Für ein gutes Foto nehmen sie Schlamm, Staub und Gefahr in Kauf.
Mein Herzblatt ist heute morgen um 6 Uhr aufgestanden um sich in den Kalkwerken Oetelshofen zusammen mit Frank Haun im Schlamm zu wälzen, naja, eher um Fotos zu schießen. Als mein Mann dann um ca. 13 Uhr die Haustür rein kam, traf mich doch ziemlich der Schlag. Jeans und Schuhe total verdreckt, auch mein Mann war verdreckt, aber glücklich sah er trotzdem aus. Damit Ihr nachvollziehen könnt wo mein Mann und Frank sich heute fototechnisch ausgelebt haben, empfehle ich Euch auf den Kalkofen Blog und bei Frank Haun zu klicken. Es lohnt sich.
Aber ich schweife ab, es geht ja in meinem Artikel um den Segen der Menschheit, der Waschmaschine. Gerade heute habe ich wieder einmal festgestellt welch’ eine Erleichterung eine Waschmaschine auch für mich bedeutet. Ich habe auch das große Glück, einen Wäschetrockner zu besitzen.

Den nutze ich aber vor allem für Bettwäsche, Handtücher und T-Shirts. Da mein Schatz jeden Tag bei Wind und Wetter draußen im Wald ist, hat sich auch der Trockner bezahlt gemacht, vor allem im Winter. Im Sommer hänge ich die gesamte Wäsche lieber auf den Wäscheständer auf den Balkon, spart Strom. Leider ist ein Trockner ein Stomfresser. Übrigens, schaut Euch mal an wie unser Auto (vorletztes Foto) heute ausgesehen hat als mein Mann in den Kalkwerken war. Ohne Worte..


11. Dezember 2009 um 19:58
Und was für ein Segen die Waschmaschine ist merkt man besonders dann, wenn sie mal kaputt ist.
11. Dezember 2009 um 20:30
Ich hoffe bei dem Auto ist die Beifahrerseite nicht dreckiger als die Fahrerseite. Fürs saubermachen bezahle ich mit Kaffe u. Kuchen im Cafe der Wahl.
Ach ja, ich war lange Zeit passionierter Waschsalon User.
11. Dezember 2009 um 22:17
Ich möchte mir auch gar nicht vorstellen wie es ohne Waschmaschine ist. Ich bin Dankbar für diese Erfindung. Nur hoffe ich das wir bald einen Wäschetrockner haben. Im Winter sind diese Dinger wirklich top.
12. Dezember 2009 um 09:12
@Margo,
ja, das sagst Du was! Vor allem wenn Wochenende ist, die Maschine kein Wasser mehr abpumpt und die nasse Wäsche liegen bleiben muss. Horror..
@Frank,
Schäm.. so sollte ein Auto wirklich nicht aussehen..
wenn Du genau hin geschaut hast wird Dir etwas aufgefallen sein. Das Auto war vorher schon eine fahrende Müllkippe.
Der Waschsalon hat was, habe ich mir sagen lassen. Mitunter lernt man da ganz nette Leute kennen. Als Ausweichmöglichkeit eine gute Sache wenn die eigene Maschine mal kaputt ist und man sich nicht sofort eine neue kaufen kann.
@Kathrin,
Waschmaschine und Kühlschrank, dass sind unverzichtbare Dinge. Erst wenn diese Sachen mal kaputt gehen lernt man sie wirklich wieder zu schätzen. Wäschetrockner sind eine tolle Sache, aber sie sind Stromfresser. Daher überlege ich mir immer ganz genau ob ich den nutze oder nicht. Im Winter, wenn die Wäsche auf der Leine schlechter trocknet macht er sich auf jeden Fall bezahlt.
LG
12. Dezember 2009 um 09:41
Also da kann ich nicht mitreden, da wir keine Waschmaschine besitzen. Wir müssen unsere Wäsche immer 10 kilometer weit fahren zur Schwiegermutter. Da wird sie gewaschen und gebügelt und wir müssen sie nur noch in den Schrank legen.
12. Dezember 2009 um 10:00
@Bruno,
echt? Das wär’ mir zu lästig so weit zu fahren. Außerdem würde ich eher nackt rum laufen, oder in den Waschsalon gehen als unsere Wäsche meiner Schwiegermutter zu geben.
Wieso macht Ihr Eure Wäsche eigentlich nicht selber? So teuer ist eine Waschmaschine auch wieder nicht..
LG
12. Dezember 2009 um 10:51
Außer der Waschmaschine möchte ich auch nicht auf den Trockner, den Kühlschrank und meine heißgeliebte Amanda Spülmaschine verzichten.
12. Dezember 2009 um 11:26
Ja die Waschmaschine – das ist echt ein Segen!
Ich musste hier im Wohnheim schon oft mit Hand waschen – allerdings nur T-Shirts – denn unsere zwei Waschmaschinen im Waschkeller sind oft mal defekt.
Müsste ich jetzt Bettwäsche mit Hand waschen, weil es keine Waschmaschinen hier gäbe – dann würde ich streiken.
Meine Wäsche packe ich nie in den Trockner – schlechte Erfahrungen gemacht. Die Waschmaschine schleudert zudem dermaßen gut, dass die Wäsche nur noch leicht klamm ist und schnell trocknet. Nach fünf Stunden kann ich die Wäsche dann wegpacken und fertig ist mein Waschtag
Zudem duftet es dann auch schön nach Persil im Zimmer
Ich liebe Persil
LG
14. Dezember 2009 um 00:21
Jep –
Man spart nen Haufen Zeit. Und muss im Grunde nur 1x Kosten tilgen – und vielleeicht nen paar andere Dinge noch .. aber in jedem Falle für den “modernen, faulen” Menschen .. ne gute Erfindung!