Schreibblockade bei Tarelia
Wie Ihr wisst bin ich ja schon länger damit beschäftigt aus meinem Blogroman “Tarelia” ein Buch zu machen. Jetzt ist genau das eingetreten was ich befürchtet habe, ich stecke in einer Schreibblockade. Es liegt nicht daran, dass mir nichts mehr einfällt, sondern daran, dass mir “zu viel” einfällt. Die Story gibt unheimlich viel her und das ist es was mich um treibt. Ich möchte das Buch dieses Jahr fertig stellen, hab’ ich mir irgendwann als Ziel gesetzt. Vielleicht liegt die Blockade ja daran, das ich mir jetzt zu viel Druck mache. Ich muss einfach aufpassen mich nicht zu verzetteln.
Zumindest habe ich den Handlungsstrang jetzt einigermaßen festgelegt. Heute habe ich wieder zwei neue Kapitel abgeschlossen und jetzt fühle ich mich total ausgepowert. Trotzdem habe ich das merkwürdige Gefühl, dass ich nicht so recht weiter komme. Ich möchte das Buch ja interessant, spannend und lesenswert schreiben. Ich denke jetzt schon darüber nach, dass ich alle Texte nochmal durchlesen muss um zu redigieren, soweit ich das selber machen kann… Man, das verfolgt mich alles schon im Traum.. Vielleicht setze ich jetzt mal ein zwei Wochen aus mit dem Schreiben und mache mir vorerst nur noch ein paar Zwischennotizen.


31. März 2011 um 15:52
Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Es ist nicht schlecht, in solchen Fällen einfach mal für eine Zeit lang “Schluss” zu machen. Und es soll ja Spaß machen, vielleicht machst du dir ja unbewusst wirklich zuviel Druck. Wer weiß das schon… der Mensch ist ein merkwürdiges Getier
31. März 2011 um 15:57
Ja, das kenne ich… ich will auch immer zuviel auf einmal machen… Und letztendlich wird dann nichts “so richtig” fertig und ich bin “gefrustet” (wie Du weisst)
Da bin ich ja froh, dass es nicht nur mir so geht…
LG,
Ralf
31. März 2011 um 18:10
Hi Rennhenn,
ich werde bei Tarelia (betrifft nicht den Blog) mal eine Pause einlegen und den Druck den ich mir selber mache damit erst mal raus nehmen.
Ideen habe ich ja genug ich müsste mich nur mal festlegen auf welche Ideen ich mich konzentriere. Erst dann kann ich weiter machen.
Hi Ralf,
das trifft’s wirklich auf den Punkt. Und nein, wie Du siehst stehst Du damit nicht alleine.
Liebe Grüße
31. März 2011 um 18:55
Manchmal braucht man einfach eine Pause, liebe Frau Wolkenlos.
Und ein wenig Abstand.
Wenn man zu nah dran ist, dann erkennt man das ganze Bild manchmal nicht mehr und verzettelt sich.
Zu viele Einfälle? Dann notier dir doch einfach ein paar Ideen davon für ein zweites Buch über Tarelia.
So sind sie nicht weg, aber behindern dich nicht mehr.
Zu viel Ideen in ein einziges Buch reingepackt wirkt schnell zu überfüllt und die einzelnen Ideen gehen in der Vielfalt unter. Habe schon mal so einen Debütroman gelesen, bei dem das auf mich so wirkte. Dafür fehlte irgendwie der rote Faden und es hatte zu wenig Tiefe.
Eine Pause zwischendurch ist auf jeden Fall gut.
Liebe Grüße,
Martina
31. März 2011 um 22:14
Ich würde dir raten, einen Plot zu schreiben, das mache ich auch immer so wenn ich nicht weiter komme. Ein Plot ist eine Darstellung deiner Handlung in Form von Stichpunkten. Die Geschichte hast Du ja schon im Kopf. Schreibe dir deine Eckdaten, der Reihenfolge nach auf. Dann verarbeitest Du sie in Sätzen.
http://www.schriftsteller-werden.de/
01. April 2011 um 08:16
Ich denke, eine Pause tut dir gut
Mir ging es mit meiner Schmuckbastelei ähnlich. Eine Zeit lang habe ich sehr viel gebastelt und hatte einen großen Spaß daran. Dann haben viele gemeint, ich solle meine Sachen doch verkaufen. Und da ging’s dann bei mir los. Welche Stücke sind dafür gut genug? Ist denn überhaupt eines gut genug? Ich hatte viele Ideen im Schädel, allein an der Umsetzung hat es gehapert, kam irgendwie nicht vom Fleck. Mittlerweile habe ich den Gedanken aufgegeben. Ich möchte nicht basteln, weil ich muss, sondern weil es mir Spaß macht und mich ablenkt und entspannt.
Wenn Druck dazukommt, geht der Spaß an der Sache oft flöten. Letztendlich ist es dann ja wieder sowas wie ein Job. Und das hab ich ja schon 39 Stunden die Woche
01. April 2011 um 13:01
@danny,
den Vorschlag einen Plot zu erstellen finde ich sehr sinnvoll. Manchmal hat man so viele Ideen im Kopf, dass eine Story u.U. nur im Chaos endet. Durch den Plot hat man eine Möglichkeit alles zu sortieren. Oft fällt einem dann auf, dass es neben dem roten Faden noch einiges an Material gibt, was fast eine eigene Story ergibt.
01. April 2011 um 13:23
Wow Du schreibst ein Buch! Hast Du schon einen Verleger oder verlegst Du im Selbstverlag?
—————-
Denke auch: lass das Projekt einfach mal eine Weile ruhen, dann löst sich die Blockade sicherlich von selbst. Falls nicht, kann ich Dir meinen aktuellen Artikel empfehlen
Lieben ich-koche-mir-jetzt-einen-Kaffee-Gruß
Erdbeere
01. April 2011 um 14:10
Hallo Martina,
Ich gehe tatsächlich davon aus, dass ich noch genug Material für einen Tarelia – Nachfolger hätte..
Man, ich hätte nie gedacht wie schwierig es sein kann Gedanken zu ordnen..
ich glaube auch es ist wirklich besser mal eine Pause einzulegen und meine Gedanken zu sortieren. Ich habe mir schon ein Heft zugelegt indem ich die Ideen aufschreibe damit sie nicht verloren gehen.
Hallo Danny,
gute Idee! Werde ich machen, dann fällt es mir leichter die Richtung einzuhalten. Ich danke Dir auch für den Link.
Hallo Erdbeere,
ja, noch vor ein paar Wochen hätte ich es nicht gewagt mich wirklich an so etwas ran zu trauen. Ein hartes Stück Arbeit, aber auch Freude, kommt da noch auf mich zu… Ich werde das Buch wenn es fertig ist wahrscheinlich bei BoD raus bringen.
Sorry, liebe Erdbeere. Ich habe zwar Deine Artikel gelesen, hatte aber einfach nicht den Kopf dafür einen Kommentar zu hinterlassen. Ich hol’ das aber noch nach.
Einen “am liebsten würde ich mich jetzt in die Sonne legen” Gruß an alle
01. April 2011 um 14:21
Hallo Rennhenn,
fast hätte ich Dich unterschlagen.
Das ist ein Problem, wenn man von allen Seiten gesagt bekommt man solle doch mit den Sachen die so man macht, Geld verdienen. Einerseits ist das ein Kompliment weil man dadurch ja auch bestätigt bekommt wie gut die Sachen sind, andererseits setzt das einen auch schnell unter Druck.
Wenn man sein Hobby zB. zum Beruf macht, kann das sehr leicht in Frust enden. Ich kenne da selbst ein Beispiel. Da war jemand der liebte Musik so sehr, dass er einen Internetshop startete. Er handelte mit seltenen CD’s. Englische Limitierte Auflagen, Ami Promotion CD’s usw.. dann verlor er das Interesse an dieser Arbeit weil ihm das alles einfach zu viel wurde. Die Buchführung und der ganze Kram, Steuern usw.. Schreibkram ohne Ende..
Musik hat er auch nicht mehr gern gehört zum Schluss.
Was er jetzt macht weiß ich leider nicht. Habe den Kontakt verloren.
Liebe Grüße
01. April 2011 um 20:21
Ach ja, die Schreibblockade. Keine Sorge, die vergeht, wenn man sie einfach laufen lässt. Bei mir dauert es manchmal Monate, bis es weitergeht und inzwischen macht es mich nicht mehr fusselig.
Denn ich habe den großen Vorteil, dass nur ich bestimme, wann welches Buch auf den Markt kommt. Ich habe keinen Vertrag, keinen Verlag, der mich drücken könnte.
Ich bin nicht darauf angewiesen, mit meinen Büchern Geld zu verdienen und ich habe nicht den Druck, damit Geld machen zu müssen. Meine wenigen Kosten kommen in jedem Falle wieder rein.
Insofern, bleib cool.
01. April 2011 um 22:49
Wenn Dich das alles schon im Traum verfolgt, ist es höchste Zeit Pause zu machen und einfach mal abzuschalten. Man setzt sich da zu sehr selbst unter Druck, will alles zu perfekt haben und dann klappt es nicht mehr so locker vom Hocker. Vielleicht solltest Du Dir auch nicht unbedingt einen festen Termin vornehmen, kommt doch nicht so sehr drauf an wann es fertig ist.
Das wird schon wieder. Erst mal etwas den Frühling draußen geniessen
LG Soni
02. April 2011 um 09:43
Hallo CeKa Du 1. April Korse,
das beruhigt mich.
Ich habe gemerkt als ich noch “locker vom Hocker” geschrieben habe ging es viel leichter. Da möchte ich wieder hin. Geld verdienen werde ich wohl nicht. Das war mir von Anfang an ja sehr bewusst. Nee.. ich will’s einfach nur gut machen. Das ist es was ich möchte. Ich möchte mir selber gern beweisen, das ich das Buch fertig schreiben kann. Das am Ende ein Gefühl entsteht ich habe etwas tolles geleistet. Klingt blöd, ist aber so. 
OK, ich bleib’ cool.
Hallo Soni,
Die Sache mit dem festen Termin schlage ich mir aus dem Kopf. Das drückt nur noch mehr runter. Ich werde das jetzt laufen lassen so wie vorher, ohne Druck und Termin. Ich habe mir gestern schon überlegt wie es mit der Story weiter geht. Auf jeden Fall kommen auch “Geisterarmeen” ins Spiel.
das ist der Beweis dafür kürzer zu treten und inne zu halten, wenn ich schon davon träume. Möglichst perfektionistisch zu sein gehört bei mir dazu. Das zeigt sich auch in anderen Dingen die ich so mache. Ob das nun als gut oder weniger gut zu bewerten ist weiß ich nicht.
Der Frühling ist da und dann kommt auch die Energie wieder. Ich möchte ja gern noch schöne Fotos machen. Das entspannt.
Liebe Frühlingsgrüße an Euch