Seelensuche 3.Teil
Das Bewusstsein “die Seele” und der physische Körper sind für dieses Leben, in dieser Konstellation miteinander verbunden, erfuhr ich damals. Menschliches Bewusstsein kann den physischen Körper außerdem kontrolliert, absichtlich und ganz bewusst verlassen. Ich habe damals in einem Buch gelesen, dass der physische Körper mit der Seele durch eine Art “Silberschnur” verbunden ist. Nach dem Tod reißt die Silberschnur, die Verbindung zum Körper ab. Der nutzlos gewordene fleischliche Körper vergeht. Die Seele lebt weiter und wird in einen neuen Körper wiedergeboren.
Ich machte mir so meine Gedanken darüber und irgendwie gefiel mir was ich da las. Hmm.. Das würde dann heißen, dass wenn ein Kind geboren wird, es ein altes Bewusstsein und ein, aus einem früheren Leben stammendes, Wissen besitzt. Klingt irgendwie spannend, dachte ich. Ich las weiter und erfuhr, dass bei einem “kontrollierten bewussten” Austreten aus dem physischen Körper diese “Silberschnur” nicht abreißt. Sie bleibt also mit dem Körper verbunden. Man stirbt in diesem Falle nicht, weil man jederzeit wieder in seinen physischen Körper zurückkehren kann. Dazu kann ich später dann mal mehr erzählen..
Als ich damals mit meinem ersten Freund zusammenzog, waren philosophische und spirituelle Gedanken eher zweitrangig geworden. Logisch, denn die Beziehung nahm mich voll in Anspruch. Bis dann etwas geschah, dass mir auch heute noch lebhaft in Erinnerung geblieben ist.
Viele Jahre waren nach meines Opas Tod vergangen. Dann geschah, für mich vollkommen unerwartet, etwas sehr eigenartiges. Als ich abends ins Bett ging und mich auf meine seitliche Schlafposition drehen wollte, hielt ich plötzlich inne. Im Augenwinkel sah ich etwas, dass meine volle Aufmerksamkeit auf sich lenkte.
Ein sanftes warmes Licht breitete sich im Schlafzimmer aus und in diesem Licht befand sich eine Gestalt. Ich konnte ganz genau das Gesicht und einen Teil vom Körper meines vor vielen Jahren verstorbenen Opas erkennen. Das war eine äußerst absonderliche Situation. Ich traute meinen Augen verständlicherweise erst nicht. Ich schloss meine Augen und öffnete sie wieder. Die Gestalt war noch da, es war keine Illusion oder irgendein Phantasiegebilde. Mein Opa lächelte mich liebevoll an. Ich hatte irgendwie das Gefühl, dass er sich von mir verabschieden und bedanken wollte. Ich hatte auch die Empfindung, dass er mir zeigen wollte, dass es ihm gut geht. Ich hatte überhaupt keine Angst, auch heute graust es mich nicht wenn ich an diese Sache denke. Im Gegenteil, es war eine wunderbare Begegnung. Ich lächelte meinem Opa zu und das Licht wich langsam zurück. Auch die Gestalt meines Opas verschwand. Mein damaliger Freund hatte von dem Geschehnis nichts mitbekommen, er hatte tief und fest geschlafen. Ich habe es ihm nie erzählt denn er hätte es mir wahrscheinlich nicht geglaubt. Durch dieses Erlebnis hatte ich eine Bestätigung dafür, dass es ein Leben nach dem Tod gibt.
Als ich dieses Erlebnis irgendwann meiner Mutter und meiner Freundin erzählte war ich sehr überrascht, dass sie mir glaubten. Vor allem meine Freundin, denn auch sie hatte zwei Mal eine ähnliche Erfahrung gemacht und sich nicht getraut mit jemandem drüber zu sprechen.


22. Juli 2009 um 20:10
Wow – das ist ja unheimlich.
Ich glaube ich würde schwitzen, wie ein Stein im Bett liegen, mich nicht rühren und mit einem starren BLick dort hinschauen.
Aber ich glaube es dir.
Denn ich bin auch sehr davon überzeugt nach dem Tod wieder auf zu erstehen, besser gesagt Wiedergeburt – das hat damit auch zu tun, weil ich mich mit dem Buddhismus auseinander gesetzt habe.
Ein sehr interessantes Thema wie ich finde und würde mich gerne damit noch mehr beschäftigen!
MLG Chrille
22. Juli 2009 um 20:23
@Chrille,


ich könnte es sogar verstehen wenn jemand sagen würde, dass kann nicht sein, es war irgendeine Einbildung oder sowas. Klingt ja auch sehr bekloppt.
Ich habe dann später noch mehr unglaubliche Dinge erlebt. Wäre ich nicht darauf vorbereitet gewesen, hätte ich wirklich an meinem gesunden Menschenverstand gezweifelt.
Das Ganze ist so verrückt, dass ich es fast selbst nicht glauben konnte, was mir da so alles im Laufe der Zeit widerfahren ist. Komischerweise sind mir in den Jahren immer wieder Leute begegnet die auch solche merkwürdigen Sachen erlebt haben.
Was meinen Artikel betrifft: Das war ein sehr einschneidendes Erlebnis für mich, es hatte positive Auswirkungen auf mein Leben und Denken.
LG
23. Juli 2009 um 05:40
Ich denke viel mehr Menschen als man annimmt haben so eine Erfahrung gemacht. Nur traut es sich keiner zu sagen, weil man dann als “spinnert” bezeichnet wird.
Würde mir so etwas passieren, ich würde mich nicht trauen anderes was davon zu erzählen. Ja nicht mal in meinem Blog würde ich ansatzweise davon berichten.
26. Juli 2009 um 20:52
Nichts auf der Welt geht verloren, es verändert sich nur. Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod und an die Wiedergeburt. Ich habe mich auch schon mit dem Thema beschäftigt, finde es sehr interessant und manchmal aber auch etwas unheimlich. Vor allem, wenn man dann so direkt konfrontiert wird wie Du.
Habe erst vor kurzem Bücher über die Seelenwanderungen bzw. Seelenrückholung der Schamanen gelesen.
Ich finde es ganz toll, dass Du dieses Erlebnis erzählt hast, denn wie Andi schon sagt – viele trauen sich gar nicht, weil man leicht als abgehoben eingestuft wird.
LG Soni
26. Juli 2009 um 21:27
@AndiBerlin und Soni,
nun ja, ich bin eine ziemlich mutige Frau. Ich rechne aber immer damit, dass mich einige für Durchgeknallt halten. Damit muss man dann Leben wenn man über solche Phänomene öffentlich schreibt.
Sehen wir es auch mal so, ganz abgesehen von meinem zugegebenermaßen außergewöhnlichen Erlebnis. Ist es nicht eine schöne Sache wenn man hoffen darf, dass man eine zweite, dritte, vierte.. Chance auf ein neues weiteres Leben bekommt?
Viele Phänomene sind mit wissenschaftlichen Methoden einfach nicht vollständig zu klären. Mich interessieren natürlich auch diese Erklärungsversuche und ich bin sowieso von Natur aus skeptisch gewesen. Bis zu dem Tag als ich die Begegnung mit meinem Opa hatte. Ich habe natürlich erstmal auch nach anderen Möglichkeiten gesucht, diese Dinge für mich selber zu erklären. Ich kann immer wieder nur sagen, dass ich das wirklich gesehen habe. Warum das geschehen ist war mir in dem Moment als ich ihn gesehen habe sonnenklar. Ich wusste auch, dass ich ihn nie wiedersehen würde.
Ich überlege wirklich ob ich die anderen seltsamen Dinge die mir passiert sind schreiben soll, da sind schon noch sehr heftige Sachen dabei.
27. Juli 2009 um 08:33
Ich sehe das genauso Frau Wolkenlos. Man sollte zu dem stehen was man denkt und erlebt. Ob jemand anders mich dann für Durchgeknallt halten würde, wäre mir auch herzlich egal.
Ja, ich finde auch viel schöner zu glauben, dass die Seele, hm, sagen wir mal ins Licht geht. Wie auch immer es dann weiter gehen mag.
Schaue auch immer interessiert die Erklärungsversuche, aber oft wird so krampfhaft danach gesucht und es gibt nun mal nicht für alles eine Erklärung. Dafür ist das Bewusstsein des Menschen viel zu beschränkt.
Mich würden die seltsamen Dinge, die Dir passiert sind, sehr interessieren