Tarelia Kapitel 14

Udewins Amulett erwärmte sich immer mehr in Mavas Händen als sie das Anwesen ihrer Eltern verließ. Mit eiligen Schritten lief sie auf die Lichtung zu auf dem sich der alte Baum Egoras befand. Traurig dachte Mava daran, dass sie noch vor kurzer Zeit gemeinsam mit Udewin diesen Weg gegangen war. Mit Hilfe des Baumes und ihrem alten Lehrmeister hatte sie gelernt mit den Tieren der Lüfte zu sprechen. Mavas Lehrmeister wollte ihr noch die Sprache der erdgebundenen und der im Wasser lebenden Tiere lehren.
Betrübt dachte Mava daran, dass sie noch viel zu lernen hatte. Wer sollte ihr nun dabei helfen, jetzt wo Udewin verschwunden und vielleicht tot war? Die dunklen Mächte der Berge bedrohten Tarelia und Mava hatte nicht genügend magisches Rüstzeug um die Bedrohung aufhalten zu können. Von Angst und Verzweiflung erfasst blieb sie stehen und schaute auf das Amulett in ihren Händen. Der Anhänger glühte jetzt in einem rötlichen Lichtglanz und die seltsamen Schriftzeichen leuchteten hell und pulsierend auf. Mavas aufgewühltes inneres wich ganz plötzlich einem Gefühl der inneren Ruhe und Gelassenheit. Von neuer Hoffnung erfüllt eilte sie schließlich weiter, bis sie an eine Lichtung kam. Seit Jahrhunderten und tief verwurzelt in der Erde Tarelias stand dort der alte Baum Egoras.
Mava näherte sich dem Schutz – Bannkreis des Baumes und konzentrierte sich. Nur so konnte sie um mit dem Baum eine geistige Verbindung aufnehmen. Als sie Egoras Energie spürte, vernahm sie seine Stimme. Egoras forderte sie auf ganz in seinen Bannkreis zu treten. “Mava”, sagte Egoras. “Ich weiß warum du zu mir gekommen bist, ich weiß auch um Udewins Schicksal.” “Sei nicht traurig, denn er ist nicht verloren, du kannst ihn vielleicht noch retten wenn du meine Weisung befolgst und furchtlos bist.” Mava spürte Egoras Güte und Weisheit bis tief ins innere ihres Bewusstseins. “Was ist mit Udewin passiert?”, fragte sie den Baum. “Udewin hat sich vor unseren Augen in Nichts aufgelöst, zurückgelassen hat er nur dieses seltsame Medallion und diese Schriftzeichen habe ich auch noch niemals gesehen, was bedeuten sie?“, fragte Mava.
Egoras ließ sich Zeit mit der Antwort, schließlich antwortete er mit leiser Stimme. “Udewin war sehr geschwächt durch die Magie der dunklen Macht.” “Er hatte seine letzten Kraftreserven bei dem Bannzauber verbraucht als er das Schattenwesen herbeirief.” “Die Kreatur die Udewin beschworen hatte, war voll von dunkelster Magie.” “Ein Energiesauger das sich von den Lebenssäften anderer ernährt.” “Es zieht Energie aus jedem Lebewesen, das nicht der dunklen Macht zugehörig ist, ein durch und durch böses und gefährliches Wesen.” Mava erschauderte, als sie sich den hässlichen Anblick dieses Geschöpfes ins Gedächtnis zurückholte. Eine Pause entstand bis Egoras weiter sprach. “Ich kann Deine Gedanken lesen Mava, ich weiß wie sehr dich dieses Wesen entsetzt hat.” “Ich muss dir aber sagen, dass neben dieser Kreatur noch andere existieren, die noch sehr viel bösartiger sind als du es dir vorstellen kannst.”
“Diese Kreaturen bedrohen Tarelia, sie müssen unbedingt aufgehalten und vernichtet werden!” “Sie alle unterstehen Kobus, dem Schwarzmagier aus den Bergen Tarelias”. “Wenn Kobus vernichtet werden kann, können keine weiteren dunklen Wesen mehr entstehen.” “Wie soll ich das alleine schaffen, Egoras?“, fragte Mava “Ich bin noch nicht soweit, kenne nur die verschiedenen Waffenarten, weiß aber nicht wie man sie effektiv nutzen kann.”Ich habe auch auf magischem Gebiet noch so viel zu lernen.” Traurig fügte Mava hinzu, dass Udewin ihr einziger Lehrmeister war und stellte Egoras die Frage wer ihr nun alles beibringen kann was sie wissen muss, um im Kampf bestehen zu können.


02. Januar 2010 um 23:06
Hast du schön mal daran gedacht, deine Geschichte einem Verlag vorzulegen??? Mit meiner Lüge
habe ich das vor. Aber dazu brauche ich erstmal 50 seiten. ich finde deine Geschichte wirklich gut. liest sich sehr flüssig.
03. Januar 2010 um 13:17
@Bruno,
Die Story ist ja noch lange nicht zu Ende. Da kommt noch einiges auf Mava und ganz Tarelia zu..
das weiß ich wirklich noch nicht. Ich bin auch noch immer nicht so ganz zufrieden mit dem Schreibstil. Die Story selber könnte vielleicht interessant genug sein um sie einem Verlag vorzulegen. Eigentlich ist die Geschichte ja in erster Linie für meine Blogleser gedacht gewesen. Wenn ich sie einem Verlag schicken würde, müsste ich damit aufhören Tarelia für den Blog zu schreiben. Ich bin da echt unschlüssig. Mal sehen, was ich mache.
Deine “Lüge” ist wirklich gut. Da bin ich auch immer sehr gespannt wie es weitergeht.
LG
03. Januar 2010 um 22:39
Was glaubst du wohl was in die Lüge noch alles passiert. Ein Mord der erst mal unentdeckt bleibt und nach 15 Jahren wieder entdeckt wird. Also ich finde deinen Schreibstil gut und die Geschichte ist spannend.
04. Januar 2010 um 13:06
Morde kommen in einer Story immer gut. Ich werde auf jeden Fall “Die Lüge” bei Dir weiterverfolgen.
Freut mich, dass Dir Tarelia gefällt. Wär’ ja nix wenn das so gar keiner lesen würde, gell?
LG