Unken Fortschritt 6

Heute habe ich unsere Jungunken zu ihren Verwandten ins große Zimmerterrarium gebracht. Die Nächte werden jetzt kühler, daher war das jetzt der richtige Zeitpunkt sie vom Balkon ins Zimmer zu holen. Beim vorherigen Zählen des Nachwuchses fiel mir auf, dass unser “Stummelchen” tot im Außenaquarium hinter einem Stein lag.

Tja, der kleine Kerl hat es leider doch nicht geschafft zu überleben.  Es ist immer sehr heikel wenn ein Tierchen eine Behinderung hat, daher habe ich Anfangs auch damit gerechnet, dass er es nicht schaffen wird. Nachdem ich aber gesehen hatte wie gut er mit seiner Behinderung zurecht kam war ich sehr erstaunt und hatte zu diesem Zeitpunkt wirklich gedacht, er könnte damit alt werden.  Nun zeigt sich wieder, dass die Natur es anders geregelt hat und wer weiß, vielleicht war es ja so besser für die kleine Unke. Spätestens in der Laichzeit wäre er nicht imstande gewesen sich zu paaren, dass wäre mit einem Stummelärmchen gar nicht möglich gewesen.

Ich sehe das so. Der absolute Lebenszweck dieser Tiere ist ja darauf ausgelegt Nachkommen zu produzieren. Das wäre diesem Tierchen nicht möglich gewesen, also hat die Natur dies in ihrem Sinne geregelt. Das ist zwar sehr hart, aber eben auch die natürliche Auslese. Trotzdem gibt es in diesem Zusammenhang auch positives zu berichten.  Seine sieben Unkenbrüder und Unkenschwestern sind topfit und haben sich jetzt auch im Zimmerterrarium  ihren Platz gesichert. Der Größenunterschied zwischen den ausgewachsenen und den Nachzuchten ist noch immer enorm. Leider konnte ich jetzt kein Vergleichsfoto schießen, die kleinen Unken verstecken sich sehr geschickt unter den Blättern und Ästen. Bei Gelegenheit wird das aber nachgeholt, irgendwann sitzen sie in Position und dann kommt der Fotoapparat zu Einsatz. Versprochen.

11 Antworten zu “Unken Fortschritt 6”


    wie seit ihr eigentlich zu den Fröschen gekommen?


    @Su-Mu,
    nun ja, das war vor einigen Jahren. Da war ich mit Stefan gerade zusammen gezogen. Ein Kumpel von ihm hatte Bartagamen. Und so kam es, dass wir einfach mal den Terraristikladen besucht haben, wo er damals seine Tiere gekauft hatte. Echsen usw. kamen damals für uns nicht in Frage. Ich blieb vor einem Terrarium stehen indem sich kleine Chinesische Rotbauchunken tummelten. Sie waren so neugierig und so toll anzusehen, dass wir uns dann schließlich welche gekauft haben. Wir waren/sind total fasziniert von diesen Tieren. Wir hatten auch schon vor dem Kauf eine Menge Infos zur Haltung gelesen und erfahren, dass diese Tiere relativ unkompliziert zu halten sind.
    Das hat uns soviel Spaß gemacht, dass wir später noch Schmuckhornfrösche und Korallenfinger Laubfrösche dazu kauften. Die Arten sind alle von einander getrennt in Terrarien untergebracht. Jetzt kannst Du Dir vielleicht vorstellen, dass es bei uns eine Zeit lang aussah wie in einem Zooladen. :mrgreen:
    Später kamen dann noch die Chinesischen Feuerbauchmolche und die beiden Jemen Chamäleons dazu.

    Unsere Ch. Rotbauchunken bescheren uns jedes Jahr Nachwuchs. Dieses Jahr waren es allerdings nur sieben hübsche Jungunken, sonst sind es wesentlich mehr..
    Ein sehr schönes Hobby, wenn man sich für Amphibien interessiert.
    LG


    Och das ist aber schade, dass der Kleine es nun doch nicht geschafft hat. Aber, wie Du sagst, einfach natürlich. Es überleben in der Regel nur gesunde Tiere und auch nur Gesunde können dann Erbgut weitergeben und so soll es ja auch sein.

    Bei so viel unterschiedlichen Arten müßt Ihr ja eine Menge Terrarien in der Wohnung stehen haben, wow, find ich klasse.
    LG


    @Soni,
    5 Terrarien, 1 Aquarium und eine Vogelvoliere. :mrgreen: Die Tiere brauchen viel Platz damit wir sie artgerecht halten können. Weil die Terrarien so groß sind konnten wir auch problemlos unsere
    Unken Nachzuchten zu den adulten Unken dazu setzen.
    LG


    ich muss ja wieder fragen, ob man die mal anfassen kann :roll: , ab und an machen die bestimmt auch viel Krach oder?


    @Su-Mu,
    och nööö.. so einen Krach machen die wirklich nicht. Man hört, wenn sie in der Laichzeit nach ihren Weibern rufen. Aber das ist nicht so laut, dass sich die Nachbarn beschweren würden. Wir können unsere Tiere anfassen, vermeiden es aber. Nur im Notfall, oder auch für ein Foto ist das mal OK. Ansonsten sind das Tiere, die wir lieber in ihrer Verhaltensweise beobachten. Frösche/Unken und Reptilien sind keine Kuscheltiere. :wink:
    LG


    hach ja, ich verwechsle alles immer mit Katzen ;-)


    Ja, kann ich mir vorstellen, dass man für die Tiere viel Platz braucht, hätte ich leider nicht :roll:


    @Su-Mu,
    zum kuscheln ich ich meinen Göttergatten. :mrgreen: Ich bin da recht gut versorgt.. g* lol..
    @Soni,
    aaach.. Für ein 1 Meter Unkenterrarium ist bei jedem ein Plätzchen frei. :mrgreen:
    LG


    Hm, dann muss die Couch in den Keller :D hab ja schon ein 2 m Meerschweinchengehege und mein 80er Schneckenterra im Wohnzimmer stehen. Wobei ich bei den Schnecken überlege ob ich sie langfristig behalten soll, von den Schleimerchen hab ich leider nicht so viel, da ich kein Nachtmensch bin und sie erst sehr spät aktiv werden.
    LG


    Schade um den kleinen,aber wie Du schon sagst die Natur regelt das auch wenn es manchmal hart ist.Ich bin auch sone Tiernarrin und hatte auch mal Frösche.Ist ne niedliche und interessante Sache.Ich freue mich schon auf die fotos.LG jANINE :lol:

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